Ich habe das Buch wie in einem Rausch gelesen. Auch dieses Mal schafft es die Autorin einen in ihren Bann zu ziehen. Die Geschichte ist wieder von hinten aufgezogen und super intelligent konzipiert. Ein großartiges Buch. Ich hätte nicht gedacht, dass sich die Autorin nochmal steigern kann. Da habe ich mich wohl geirrt.
Roman ohne U
Maria Wittgen, Buchhandlung Podszun, Marsberg
Ich habe schon lange nicht mehr eine so beeindruckende, berührende und auch spannende Familiengeschichte gelesen. Sie hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt.
Roman ohne U
Hannelore Overmeye, Buchhandlung Hörstel, Hörstel
Selten habe ich ein so intensives und überraschendes Buch gelesen. Das erste Kapitel war schon wie ein Schlag in die Magengrube. Bereits ab den ersten Seiten konnte ich nicht aufhören zu lesen. `Roman ohne U´ ist kein Roman für zwischendurch. Er fordert den Leser emotional heraus. Taschler kann unglaublich gut, mit messerscharfen Sätzen erzählen. Ich bin begeistert!
Roman ohne U
Dorotea Federer, Buchhandlung Wittwer, Stuttgart
Wir alle sind begeistert! Tolle Handlung, schöne Sprache, Spannung bis zum Schluss und absolut nah am Leben.
Roman ohne U
Skribo
In der Verknüpfung von Gegenwart und Gulag rückt die wahre Schwerkraft des Lebens in den Vordergrund. Erst wenn es um Leben und Tod geht, kann man die Dimension von Liebe begreifen, erst wenn es um Liebe geht, kriegen Leben und Tod ihre wahre Dimension. Judith Taschlers Roman ist jeweils in seinen Ausfransungen und Verknüpfungen auf die Mithilfe des Lesers angewiesen, der aus den abenteuerlichen Sequenzen sich ein großes Ganzes zusammenzusetzen vermag. Denn gerade das Nichterzählte, die Klusen und Sprünge bringen die Geschichte voran. Wie eben das fehlende U auf der Schreibmaschine durchaus das Getippte vertieft und verschärft. – Eine imposante Erzählweise.
Roman ohne U
Helmuth Schönauer, Österreichisches Bibliothekswerk
Ich führte den Kampf meines Vaters fort. In manche - besonders bedürftige - Familie brachte ich eine Dreierpackung mit und erklärte der Frau, wie er zu verwenden war. Es war mir unerklärlich, dass ein derart effizientes und günstiges Verhütungsmittel so wenig genutzt wurde, es war zum Aus-der-Haut-Fahren! Ich fragte mich, was sich Menschen dabei dachten, ein - unerwünschtes - Kind nach dem anderen zur Welt zu bringen, für das sie nicht sorgen konnten. Als wären sie Tiere, dachte ich manchmal. S 132