Eine lesenswerte Sammlung an Geschichten, die auch völlig getrennt voneinander gelesen werden können. Der gemeinsame Nenner der Texte liegt nicht in der Lebenswelt der Figuren, sondern in deren starken Persönlichkeiten.
Apanies Perlen
Emily Walton, Literaturhaus Wien
Die Last des schlechten Gewissens
“Die Deutschlehrerin” ist ein raffiniert komponierter Roman über zwei Menschen und die extremen Konsequenzen einer gescheiterten Beziehung. Die Geschichte beginnt harmlos, aber sie ist es nicht. Überhaupt nicht. Sie ist zutiefst aufwühlend, schockierend, überraschend und – auch das muss man Autorin Judith W. Taschler zugutehalten – äußerst spannend zu lesen.
Die Deutschlehrerin
Jutta Sommerbauer, Die Presse
Es ist eine Liebesgeschichte, die eineinhalb Jahrzehnt nach ihrem vermeintlichen Ende durch die Kraft des Erzählens einen neuen Anfang findet. Ein besonderer Reiz des Romans macht dabei Judith W. Taschlers souveräner Einsatz verschiedener sprachlicher Verfahrensweisen aus. Die Liebe kennt offensichtlich verschiedene sprachliche Register.
Die Deutschlehrerin
Helmut Sturm, Literaturhaus Wien
Späte, spannende Begegnung mit einer alten Liebe.
Das neue Werk „Die Deutschlehrerin“ von Judith W. Taschler, 1970 in Linz geborenen, im Mühlviertel aufgewachsen, überzeugt nicht nur durch psychologischen Realismus und eine spannend erzählte Kriminalhandlung, sondern auch durch formalen Variantenreichtum.
Die Deutschlehrerin
Christian Schacherreiter, OÖN
Der Autorin gelingt es, trotz oder gerade wegen der ungewöhnlichen Erzählweise eine derartige Spannung aufzubauen, dass sich dieses Familienpsychogramm wie ein Krimi liest. „Sommer wie Winter“ fasziniert und fesselt und ich empfehle es nicht nur Österreichurlaubern.
Sommer wie Winter
Akzente-Buchhandlung
Ich glaube, niemand traute mir eine Affäre zu, weil ich all die Jahre nie geklagt und nie mit anderen geflirtet hatte. In mir sahen die meisten die aufopfernde Ärztin, die nur für ihre Patienten lebte, die Arbeitswütige. S 218