ÜBER CARL REDEN WIR MORGEN - aber lass mich heute von EUGEN erzählen ...

Es war Eugens Geschichte, die mich inspirierte, den Roman zu schreiben", erzählt die Autorin Judith W. Taschler über die Entstehungsgeschichte ihres Romans "Über Carl reden wir morgen".

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Über Carl reden wir morgen

Die Sache mit dem Glück beschäftigte Albert bereits als Kind, besonders was das weibliche Geschlecht betraf, zerbrach er sich den Kopf darüber. Im Alter von sieben Jahren erlebte er mit, wie ein Kind zur Welt kam, und die Angelegenheit erschreckte ihn zutiefst.

Wochenlang fragte er sich, warum die Frauen beim Gebären derart leiden mussten, und kam zu keinem richtigen Schluss. Er wusste nur eines: Großes Glück hatte ein Mann allein schon deshalb, weil er als Mann geboren worden war, zusätzlich konnte er sein Glück machen, indem er tüchtig war und es zu etwas brachte. Wohingegen eine Frau nur von Glück reden konnte, wenn sie bei einer Geburt nicht elendig starb.

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