Jeder erlebt die Dinge anders. (Interview von Susanne Gurschler)

Im Magazin der Buchhandlung Wagnerschen (April 2019)

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Nur nachts ist es hell

Ich wagte mir nicht vorzustellen, wie es Georg ging.

Er hatte nicht aufgehört zu beteuern, dass es sich um eine Missverständnis handeln musste, während ihm Entsetzen und Wut ins Gesicht geschrieben standen. Was hatte er meiner Mutter erzählt und den Buben, die bestimmt fragten, warum ich nicht nach Hause kam? Was wusste seine Familie? Es war eine Katastrophe. Die Scham war erdrückend. S 150

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