Judith W. Taschler

Dieser erste Satz ist der Beginn einer sprachlich, erzählerisch und inhaltlich brillanten Erzählung, von Mühlviertler Alltagsgeschichten, die zur großen Familiensaga gereichen. Mit ‚Über Carl reden wir morgen' überzeugt Judith W. Taschler restlos.

Helmut Atteneder, Oberösterreichische Nachrichten

Taschlers Lust am Erzählen gepaart mit profunder Recherche machen 'Über Carl reden wir morgen' zu einem Schmöker im allerbesten Sinn.

Doris Kraus, Die Presse

Taschler ist eine große Erzählerin, die weiß, wie Romane raffiniert zu komponieren sind.

Udo Schöpfer, Die Rheinpfalz

Judith W. Taschler erweist sich in dieser Familiensaga, in der unaufdringlich und umso eindrücklicher auch Weltgeschichte verhandelt wird, erneut als meisterhafte Erzählerin, deren Sound mit jedem ihrer Bücher besser, komplexer und intensiver wird.

Bettina Ruczynski, Sächsische Zeitung

 

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Über Carl reden wir morgen

Danach nahm Annas Leben eine komplette Wendung, es sollte völlig anders verlaufen, als von ihr - und ihren Eltern - gedacht und erträumt.

Im Laufe der darauffolgenden Wochen, Monate und Jahre fragte sie sich oft, wie hoch die Wahrscheinlichkeit gewesen war, dass ausgerechnet in der Stunde, in der sie sich zum ersten Mal der bewunderten Frau derart freizügig hingab - es hatte in den vorangegangenen Wochen nur Küsse und scheue Berührungen gegeben -, ihre Schwester niederkam und ihr Vater mit der Hand abrutschte und in die Säge geriet. Oder eigentlich: wie erschreckend gering. Fehlte ein einziger Faden im Gewebe, aus dem ein menschliches Schicksal bestand, löste sich alles auf.

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