Judith W. Taschler

Dieser erste Satz ist der Beginn einer sprachlich, erzählerisch und inhaltlich brillanten Erzählung, von Mühlviertler Alltagsgeschichten, die zur großen Familiensaga gereichen. Mit ‚Über Carl reden wir morgen' überzeugt Judith W. Taschler restlos.

Helmut Atteneder, Oberösterreichische Nachrichten

Taschlers Lust am Erzählen gepaart mit profunder Recherche machen 'Über Carl reden wir morgen' zu einem Schmöker im allerbesten Sinn.

Doris Kraus, Die Presse

Taschler ist eine große Erzählerin, die weiß, wie Romane raffiniert zu komponieren sind.

Udo Schöpfer, Die Rheinpfalz

Judith W. Taschler erweist sich in dieser Familiensaga, in der unaufdringlich und umso eindrücklicher auch Weltgeschichte verhandelt wird, erneut als meisterhafte Erzählerin, deren Sound mit jedem ihrer Bücher besser, komplexer und intensiver wird.

Bettina Ruczynski, Sächsische Zeitung

 

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Über Carl reden wir morgen

Sie strahlte so viel Liebe aus, dass das ganze Haus davon erfüllt schien. Obwohl sie ihre Arbeit nicht im Geringsten vernachlässigte, gab es für sie nur noch den jungen Mann, den sie wachsam mit ihren Augen verfolgte, um stets im Vorhinein seine Bedürfnisse zu erahnen und ihm bestimmte Situationen zu erleichtern.

Eine unglaubliche Herzenswärme und Zuneigung stülpte sie über ihn, und er richtete sich daran auf. Niemand in der Familie konnte sich dem Zauber, der von Emil und Hedwig und ihrer Liebe aufging, entziehen, es war, als würde das Glück, das die beiden ausstrahlten, auf alle abfärben. Hedwig war ohne Emil nicht vorstellbar, und Eugen konnte sich bald seine Familie nicht mehr ohne das junge Paar vorstellen.

Seite 408 f

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